Das Wort Bouncing leitet sich von dem englischen Wort to bounce ab, was etwa springen bedeutet. Die Sportart ist in Deutschland erst seit etwa fünf Jahren bekannt, erfreut sich jedoch zunehmender Beliebtheit unter wagemutigen Jugendlichen.

Beim Bouncing werden Hightech-Stelzen aus Fiberglas und Aluminium unter die Füße geschnallt, mit denen sich hohe Sprünge und extreme Salti ausführen lassen. Diese federnde Konstruktion aus beweglicher Alu-Stelze und Gummifuß wird an Fuß und Unterschenkel festgemacht und los geht es. Mit riesigen Schritten, waghalsigen Sprüngen und teilweise sogar Salti lässt sich die Welt völlig neu entdecken.

Dem Gehen ähnlich

Wer möchte, kann in einigen Geschäften, die solche Hüpfstelzen verkaufen, diese vorab einmal ausprobieren. Die Ausübungen dürfen zwischen 30 und 120 Kilo wiegen. Um das Gehen auf den Stelzen zu erlernen, braucht es nicht viel Zeit, da die Bewegungen dem Gehen sehr ähnlich sind. Die meisten Anfänger vergessen nach spätestens einer halben Stunde den Höhenunterschied und bewegen sich relativ sicher auf den Bouncing-Stelzen fort.

Ist Bouncing gefährlich?

Bouncing an sich ist weniger gefährlich als beispielsweise Inlineskating. Das nrmale Bouncing ist mit dem Gehen eng verwandt, durch die Federung sind es leichte Sprünge oder große Schritte, je nachdem, wie schnell man sein will. Jedoch lassen sich viele zu immer höheren, wagemutigen Stunts, Sprüngen und Salti verlocken, was das Ganze gefährlich macht. Besonders wichtig ist zudem, dass keine zu günstigen Sprungstelzen gekauft werden, da diese oft schlecht verarbeitet sind und Unfälle verursachen können. Ab 300 Euro Neupreis kann man von guter Qualität ausgehen.